Gicht in den Knochen, geschwollene Gelenke?


7 Tipps, wie Sie Ihren Harnsäurespiegel senken und Gichtanfälle meiden können

  1. Unbedingt: Purinen die rote Karte zeigen
  2. Logisch: reichlich trinken - an Alkohol sparen
  3. Nicht ohne: "Entlastungstage" geben Impulse
  4. Effektiv: Vitamine und Mineralstoffe für Ihre Gesundhiet
  5. Wohltuend: Kneippkur, Sauna, und Bewegung aktivieren
  6. Hilfreich: Pflanzenheilkunde zum Wohle der Gelenke
  7. Entspannend: Streß vermeiden

1. Purinen die rote Karte zeigen

Essen Sie so wenig Fleisch, Wurstwaren und Innereien wie möglich - denn das alles ist extrem purinreich. Fisch, Meerestiere und auch Algen sind ebenfall  reich an Purinen. Deshalb: diese Nahrungsmittel nur selten genießen (Achtung: Jodversorgung über die Verwendung von Jodsalz und gegebenenfalls Jod-Präparaten sicherstellen)

Ovo-lacto-Vegetarische Ernährung ist "die optimale Kost" für Gichtkranke, denn Pflanzliches und Milchprodukte sowie Eier enthalten im Allgemeinen nur wenige Purine. Angesagt sind deshalb: viel Gemüse, Obst, Kartoffeln, Vollkorngetreide und deren Produkte, z.B. Vollkornbrot sowie Ölsaaten und Nüsse.

Nutzen Sie hochwertige Eiweißquellen wie z.B. Milch, Sauermilchprodukte mit rechtsdrehender L(+)-Milchsäure, Molke-Kwass, Molke, Käse und Tofu, Sojadrink, (gibt es alles im Reformhaus)

Auch wenn Hefe prinzipiell ein "Fitmacher" ist: Brotaufstriche, Würzhefeflocken und andere Produkte auf Hefebasis sind für Gichtkranke weitgehend tabu, da der Puringehalt relativ hoch liegt.

Hülsenfrüchte und daraus hergestellte Produkte sollten Sie nur gelegentlich auf den Teller bringen (Grund: relativ hoher Puringehalt). Ausnahme sind Sojadrink, Tofu u.a. Produkte, bei deren Verarbeitung die Purine teilweise verlorengehen.

2. Reichlich trinken - an Alkohol sparen

Mindestens 2-3 Liter am Tag trinken. Am besten: Mineralwasser, Gemüsesäfte, verdünnte Fruchtsäfte (ohne Zuckerzusatz), Früchte- und Kräutertees. Damit Sie das Trinken nicht vergessen sollten Sie am besten eine Getränkeflasche oder Kanne in Sicht- und Reichweite stellen.

Außerdem gilt: Alkoholhaltige Getränke nur zu ganz besonderen Gelegenheiten und dann auch nur in Maßen genießen. Alkohol schränkt die Harnsäureausscheidung ein und verstärkt dadurch die Neigung zu Gichtanfälle.

3. "Entlastungstage" geben Impulse

Eine Wochenendkur oder intensive Ernährungskur, beispielsweise mit Molke, Reis oder Getreide, kann den Körper auf das Ausscheiden von Harnsäure "umtrimmen". Positver Nebeneffekt: ein paar überflüssige Pfunde werden abgebaut

Gicht-Kranke aufgepaßt!

Beim Fasten können sich Gicht-Symptome durch das Freisetzen von Stoffwechselsäuren aus den Geweben kurzfristig verstärken. Wer durchhält und anschließend eine vollwertige, ovo-lacto-vegetarische Kost wählt, wird langfristig mit Beschwerdenmäßigung belohnt. Bevor Sie die Idee zum Fasten oder Entlastungstage in Aktion umsetzen, besprechen Sie Ihr Vorhaben mit dem Arzt

4. Vitamine und Mineralstoffe für Ihre Gesundheit

Vitamin E und C unterstützen das Bindegewebe und können helfen, entzündlichen Prozessen durch Harnsäurekristalle entgegen zu wirken. Ergänzen Sie Ihre Mahlzeiten mit Weizenkeimen oder Weizenkeimöl, das bringt einen ordentlichen Vitamin E-Schub.

Vitamin-C-reiche Naturprodukte wie Obst, frisches Gemüse oder z.B. Acerolasaft, Sanddornsaft und Hagebuttenmus (Bio-Laden, Reformhaus) sollten zum Tagesprogramm gehören.

Eine gute Mineralstoffversorgung ist das A und O eines ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalts. Ein "übersäuerter" Stoffwechsel begünstigt die Ablagerung von Harnsäurekristallen. Ideal ist eine tägliche Ergänzung der Ernährung mit speziellen Mineralstoff- oder Basen-Präparaten (z.B. Restorate von FitLine)

5. Kneippkur, Sauna und Bewegung aktivieren

Durch Wasseranwendungen nach Kneipp sowie Saunabesuch wird die Durchblutung der Organe und Gewebe verstärkt. Ablagerungen von Harnsäurekristallen wird entgegengewirkt, die Ausscheidung von Harnsäure wird gefördert. Sauna und Kneipp-Angebote bietet regelmäßig die Reformhaus-Fachakademie in Oberursel an!

Wer rastet, der rostet! Regelmäßige Bewegung wirkt gegen Harnsäure-Ablagerungen im Gewebe. Gelenke werden beweglicher. Aber Achtung: wählen Sie sanfte Bewegungsmöglichkeiten, die keine Schmerzen verursachen, z.B. täglich zügiges Spazierengehen, Walking, Nordic Walking, Gymnastik, Radfahren, Schwimmen.

6. Pflanzenheilkunde zum Wohle der Gelenke

Alle Heilpflanzen, die den Abbau und das Ausscheiden von Harnsäure verstärken, können eine Gicht-Therapie wirkungsvoll unterstützen. Sie sind jedoch kein Ersatz für verordnete Medikamente. Bewährt haben sich bei bestehender Gicht sowie zur Vorbeugung diverse Reformhaus-Frischpflanzensäfte, z.B. aus Brennessel, Löwenzahn, bzw. -wurzel sowie aus Zinnkraut... sie alle wirken ausschwemmend und regenieren den Basenhaushalt. Für Tee-Begeisterte empfiehlt sich gegen Gicht: mehrmals täglich eine Tasse Grüner-Hafer-, Birkenblätter- oder Bohnenschalen-Tee (gibt es alle im Bio-Laden oder Reformhaus) und der Gewichtsreduktions-Tee von FitLine.

7. Streß vermeiden

Starke Streßbelastungen können Gichtanfälle auslösen. Erlernen Sie für den Alltag gezielte Entspannungstechniken, z.B. Yoga, Chi Gong, Tai Chi, etc.

Gönnen Sie sich eine entspannende Massage und erkundigen Sie sich bei uns.